Sonntag, 14. Juni 2015

Salt and the City: Blick zurück und hinter die Kulissen


Die meisten Sachen sind (zumindest temporär) verstaut, die Listen abgeheftet und das Schlafdefizit ist beinah aufgeholt – mit SATC und über hundert Bloggern ist der Mai in einem wunderbaren, ereignisreichen Wochenende ausgeklungen. Endlich komme ich dazu, dieses Event in Ruhe Revue passieren zu lassen! 


Was war da eigentlich los? Hinter „SATC“ verbirgt sich die Idee, eine Bloggerkonferenz in Salzburg zu veranstalten. Der Begriff an sich war mir bis vor wenigen Monaten noch neu, bedeutet aber nichts anderes, als dass sich mehrere Blogger treffen und austauschen. In unserem Fall war es das erste Camp für Food- und Lifestyleblogger (und andere) in Salzburg, anders gesagt: Drei Tage mit vollem Programm, das ich leider nur schemenhaft an mir vorbeischweben sah.

Wimpel falten ist eine Sache - die fertige Kette dann wieder entwirren,
eine vollkommen andere!

Zur Einstimmung und zum Kennenlernen starteten die Teilnehmer mit einem Instawalk, also einem gemeinsamen Spaziergang durch die Stadt, bei dem man die per Smartphone aufgenommenen Fotos unter dem Hashtag #sbgatc15 zu einer gemeinsamen Bildersammlung ins Netz laden konnte. Das Wetter war einfach traumhaft und das Alternativprogramm dazu (Aufbauen, Räumen und Chaos) nicht gerade sehr erholsam… aber es war die Mühe wert!

Der Lagerraum nach den ersten Fuhren zum Veranstaltungsort.

Langsam lichtet sich das Chaos.

Am Samstag fand nämlich der Hauptteil des Events statt: Nachdem alles aufgestellt, zurechtgerückt, dekoriert und sortiert war, ging ein ganzer Tag über die Bühne, an dem sich alles ums Bloggen drehte. Es gab verschiedene spontane Sessions, Workshops und auch Zeit für Pausen dazwischen – Verköstigung inklusive, versteht sich. Dabei kamen auch meine Bestecksets zum Einsatz. Ich kann es kaum fassen, auf wie vielen Fotos und in wie vielen Beiträgen ich die wieder finde, weil sie offensichtlich gefallen haben! Außerdem durfte ich ja im Vorfeld noch einige andere DIYs beisteuern. Ich habe nämlich beispielsweise zum ersten Mal mit Stempelgummi gearbeitet und damit Gutscheine bestempelt, man könnte also nicht sagen, dass ich mich nicht kreativ betätigen hätte dürfen.

Insgesamt über 400 Gutscheine. Gibt es den Begriff "Stempelarm" schon?

Zwischendurch durfte ich mich dann über eine Ausnahme-Pause der besonderen Art freuen: Ich durfte selbst an einem Workshop teilnehmen! Und dabei habe ich auch über meinen bisherigen DIY-Tellerrand blicken können und entdeckt, dass Découpage wirklich Spaß macht! Wir haben verschiedene Formen (Schachteln, Teller, Schalen) mit gemustertem Papier unser Wahl beklebt – es war gatschig, bunt und sehr lustig. 

Die Ausführung...

... und die fertigen Kunstwerke!

Da ich leider weder das DIY-Gen auf Kommando auspacken kann noch ein Auge für Farbkombinationen habe, ist meine Schachtel etwas … naja, bunt, ausgefallen. Aber was solls, es gibt dabei kein richtig oder falsch. Was zählt, ist der Spaß und die Erfahrung, mit der man beim nächsten Mal unauffälligere Farben auswählt…

Passt das wirklich zusammen...?

Nö, nicht wirklich. Ist aber egal! :)
 
Was ich sonst leider verpasst habe: Den Apfelstrudel im Hotel Sacher, die Session über „Toy Photography“ (Ich hätte dann auch gerne mal mein eigenes Lego-Me, bitte!) und den Workshop von 3Wunder, wo man sich sein eigenes Armband aus Leder machen durfte. Wobei, diesen Kurs wird es sicherlich noch öfter geben und so ein fesches Armband habe ich bereits. Da hab ich sogar bei der Entstehung zuschauen dürfen.


Während die Teilnehmer am Sonntag noch einen spannenden Ausflug „aufs Land“ erleben durften, wurde hinter den Kulissen wieder fleißig gewerkelt und aufgeräumt und über die verganenen Tage nachgedacht. Was dabei herauskam, hier kurz in Stichworten zusammengefasst:
  • Es war eine schöne Möglichkeit, auch einmal die Personen kennenzulernen, die hinter den Blogs stehen.
  • Die Teilnehmer am Event waren weder alle alt, noch alle jung, noch alle reine Foodblogger. Fort mit den Vorurteilen! Blogger jeden Alters und jeder Interessensrichtung (auch welche mit Sinn für Literatur, beispielsweise) sind offensichtlich am Netzwerken interessiert und verstehen sich untereinander gut, es war schön, das mitzuerleben.

 
  • Auch mein Blog könnte ein wenig Politur gut brauchen und man könnte sich mehr Arbeit damit antun. Auch, wenn ich keine Besucherrekorde knacken will, wären mehr Regelmäßigkeit und Aufwand nicht fehl am Platz. Daran wird gearbeitet, versprochen.


  • Gerade für ein erstes Mal war es der absolute Wahnsinn. Das sage ich mit der Bescheidenheit und dem Stolz einer, die erst spät zum Team gestoßen ist und dann doch alles aus der ersten Reihe beim Entstehen beobachten durfte. Wir haben eine lange Liste an Anregungen und Verbesserungen, aber eigentlich hat alles super funktioniert. Danke an Caro von Ach du gute Güte!, Claudia von Geschmeidige Köstlichkeiten, Sonja von ginger in the basement. und Sabina von Sinneswunder, dass ihr mich so herzlich aufgenommen und so oft darüber hinweggesehen habt, dass die ganze Netzwerk- und Eventmaterie Neuland für mich war. 
  • Das nächste Bloggerevent wird für mich sicherlich ein aktives werden. Ich habe, trotz anfänglicher Skepsis, Blut geleckt und würde das gerne einmal aus der Ego-Perspektive erleben, so richtig mit Netzwerken, Dazulernen und so.


  • Stichworte: müde, Chaos und Stress, aber auch nette Menschen, Kennenlernen und Neues erleben. Ich freue mich auf das nächste Bloggerevent, an dem ich teilnehmen darf, und auf jeden Fall auf #sbgatc16!
  • Zum Abschluss nochmal ein großer Applaus für uns alle - und natürlich für unsere Sponsoren! 

stadt-salzburgtrumer

trumereitennengau

salzburger-land

gesagt-getandmrauchfissler

altstadt-salzburg dr-oetker verival wuesthof

riess nenihotel-sacher rough-cut-board

coworking-campdecora bombasei

Kommentare:

  1. Die schönen gestempelten Bestecksets waren von Dir... das waren die vielen Kleinigkeiten, die gezeigt haben, mit wie viel Liebe zum Detail Ihr alles vorbereitet habt... Danke und hoffentlich SATC 2016!
    Liebe Grüße, Kebo

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Kebo!

      Danke für deinen lieben Kommentar! Es freut mich jedes Mal, wenn jemand die Details bemerkt! :) Für mich ist das der selbstverständliche DIY-Alltag, meiner Meinung nach ginge es gar nicht ohne - wenn das dann noch wem positiv auffällt, freut es mich umso mehr. Daran zeigt sich eben, dass sich unsere Mühe gelohnt hat und das gibt uns Ansporn für nächstes Jahr!

      Liebe Grüße
      Minnie

      Löschen
  2. Hallo,

    erstmal vielen Dank für die Erwähnung!
    Wahnsinn, dass du das Besteck selbst gefaltet und gestempelt hast - es sah echt super und professionell aus. Ich habe gedacht, dass es gedruckt bzw. in irgendeiner Agentur bestellt wurde ;-)
    Aja und ich finde die Muster auf deiner Box passen gut zusammen :-)
    Herzliche Grüße

    Franziska

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Franziska!

      Gern geschehen, dein Beitrag hat mir sehr gut gefallen! Was die Bestecksets betrifft: Ich werd gleich rot, DANKE! :D
      Naja, ich finde, an den Farben kann man noch arbeiten, aber dafür gibt's ja ein nächstes Mal. Und wenn das besser funktioniert als der erste Versuch, muss ich ja wohl einen Post schreiben, um damit anzugeben... ;)

      Liebe Grüße
      Minnie

      Löschen