Samstag, 23. Mai 2015

Bestecktasche

Heute: Wir basteln etwas Schönes für den Tisch.


Das Highlight des Jahres, das Bloggerevent Salt and the City, rückt immer näher - was sag ich, es steht eigentlich schon vor der Türe. Wir haben uns die letzten Monate die Ohren rot telefoniert und die Finger wund geschrieben und gebastelt, um für euch ein unvergessliches Wochenende zusammenzustellen, und das wird es auch. Das vorübergehende (!) Regenwetter wird gerade noch ausgenützt, um die letzten Handgriffe zu erledigen, wir hoffen sehnlichst, dass der Fleiß belohnt wird und uns am kommenden Wochenende die Sonne lacht!

Ein kleines Detail des Events möchte ich heute hier vorstellen. Da am Bloggerevent natürlich auch verköstigt wird, haben wir euch das Werkzeug zum Essen vorher schon portioniert und verpackt, und das möglichst schön. Wie entsteht also so eine Bestecktasche? Ganz einfach, ganz schnell.


Wie ihr seht, war ich so frei, mir einen Dummy auszuschneiden. Damit sind die Handgriffe noch schneller erledigt (es ist ja schließlich eine große Stückzahl gefragt), für den Hausgebrauch benötigt man so etwas normalerweise nicht. Der Vollständigkeit halber verrate ich euch aber die Maße, falls ihr demnächst eine größere Party schmeißen wollt: das Rechteck misst 16 x 6,7 cm, darauf kommt ein rechtwinkeliges Dreieck und das Ganze passt für Servietten der Größe 40 x 40 cm. So viel zur Mathematik. Das Material ist der beste Karton, den es gibt, nämlich der aus Stehkalendern vom vorigen Jahr. Jetzt noch schnell Hände waschen, dann wird gefaltet!


Der Dummy wird mittig zwischen die Lagen eingelegt, und zwar so, dass der Spitz auf dem oberen Eck der Serviette zu liegen kommt. Dann wird eigentlich nur noch umgeklappt. Die vorderen zwei Lagen kommen hinunter bis zur Trennlinie (wo ihr die macht, ist vollkommen egal), dann wird gewendet und die Rückseite erst von unten, dann von beiden Seiten eingeklappt. Wenn ihr die Serviette dann umdreht, ist vorne eine kleine Tasche entstanden, wo das Besteck Platz hat.

Da das alles aber noch hübsch aussehen soll, habe ich noch eine Papierschlaufe zugeschnitten, und mich sehr gefreut, dass ich einen Papierschneider mit Wellenschnitt habe. Das alles mit Konturenschere zu schneiden, hätte wahrscheinlich nicht mal ich gemacht.


Für den speziellen Anlass musste natürlich dann noch ein Stempel drauf.


Den Faden - gerade, wenn es richtig viel davon sein soll - schneidet man am besten richtig faul zu. Einfach irgendwas entfremden, was die richtige Breite hat, und da so oft wie nötig herumwickeln; schon kann man ein paar hundert Fäden in der selben Länge abschneiden. Dabei hat man natürlich nur das Handy zur Hand und kann nicht mal ein schönes Foto vorzeigen.


So. Jetzt werden die Teile nur noch zusammengesetzt und Schönwettertänze vollführt. Mahlzeit!

Kommentare:

  1. Oh...wie schön und wie liebevoll !!! Ich freu mich :-))
    GlG helga

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    1. Liebe Helga!
      Wir freuen uns auch schon ganz gewaltig, lang ist es ja nicht mehr! Schön und liebevoll hört man gerne, dann hab ich ja die Absicht nicht verfehlt - danke! :)
      Lg Minnie

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